Interferenz


Solange die Eingangssignale am RF-Port relativ klein sind, werden diese durch den Mischer lediglich in eine andere Frequenzlage transformiert. Da der Mischer jedoch nichtlineare Bauelemente enthält, kommt es mit zunehmendem Eingangspegel zu nichtlinearen Verzerrungen. Neben den Grundwellen von RF- und LO-Signal treten auch deren Oberwellen sowie die entsprechenden Mischprodukte in Erscheinung. Das Ausgangssignal enthält dann folgende Frequenzanteile:

fIF = | kRF·fRF ± kLO·fLO |

fIF = Frequenz: Intermediate Frequency (Zwischenfrequenz)
fRF/LO = Frequenz: Radio Frequency/Local Oscillator (Hochfrequenz/Lokaloszillator)
kRF/LO = Ordnung (Faktor): Radio Frequency/Local Oscillator

Wobei kRF und kLO die Ordnung der jeweiligen Harmonischen bezeichnen. Zu beachten ist, dass dieser Effekt nichts mit Intermodulationsverzerrungen zu tun hat, obwohl die Formel identisch ist.
Intermodulationsverzerrungen entstehen durch nichtlineare Wechselwirkungen von zwei oder mehreren Signalen am selben Eingangsport.

...

Die Fähigkeit des Mischers, grosse Eingangspegel möglichst verzerrungsfrei zu verarbeiten, wird durch zwei Kenngrössen beschrieben: dem 1dB- Kompressionspunkt und dem Intermodulationsschnittpunkt.

Interferenzen: Wechselwirkungen verschiedener Wellen, bzw. Reflexionen -> Auslöschungen, Überlagerungen: Resultierende.

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