Intermodulationsabstand


Als Intermodulationsabstand bezeichnet man die Fähigkeit eines Empfängers, Störungen durch benachbarte Sender ertragen zu können, ohne dass das Audiosignal beeinflußt wird.

Die Werte ab 60 dB gelten dabei als gut. Die absolute Spitzenklasse in der Empfängertechnik erreicht 80 dB, entspricht 10.000 µV am HF-Eingang.

Der Intermodulationsabstand ist das Verhältnis der Leistung der Eingangssignale auf ihren Sollfrequenzen f1 und f2.

Für den Intermodulationsabstand IMA3 gilt die Beziehung:

IMA3 = Pa - IM3

IMA3 = Intermodulationsabstand (für die IM 3. Ordnung)
Pa = Ausgangsleistung
IM3 = Intermodulationsleistung

Der absolut gemessene Wert des Intermodulationsabstands für Eingangssignale bestimmter Leistung ist allerdings keine Konstante, da sich die Intermodulationsprodukte (3. Ordnung) im logarithmischen Maß um den Faktor 3 der Störsignalzunahme erhöhen.
Mißt man z. B. bei einer gegebenen Eingangsleistung der beiden Störsignale einen Intermodulationsabstand von 60 dB und erhöht die Eingangsleistung um 10 dB, dann schrumpft der Abstand auf 40 dB zusammen. In umgekehrter Richtung - bei Eingangsleistungsverminderung um 10 dB - erhöht sich der Intermodulationsabstand IMA auf 80 dB.

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